von: Sailmaster - 19.05.10 - 13:55 Uhr - Abendessen, Kulinarik / Romantik, Special Küchentisch
[...] Nach unserem überaus anstrengenden Wellnessnachmittag
fieberten wir unserem Highlight, dem Special Küchentisch Dinner entgegen.Wir waren unsicher, was uns dabei erwarten würde. Nachmittags erfuhren wir schon mal by-the-way dass wir am Abend tatsächlich in der Küche(!) essen werden. Wie jetzt? In einer Hotelküche – bei Hektik und Stress, lauten Worten und Geschirrgeklapper und Küchendunst? Das soll Wellness sein? Unvorstellbar! Am Restauranteingang wurden wir überaus freundlich von Restaurantleiter Werner Fünfleitner begrüßt. Er erklärte uns auch sogleich, dass wir heute in der Küche dinieren werden und begleitete uns in die heiligen Hallen der Kulinarik – direkt in die Hotelküche. Dort stand auf etwas erhöhter Position ein festlich gedeckter Tisch für zwei Personen. Herr Fünfleitner erläuterte uns mit seinem sympathischen österreichischen Dialekt den Ablauf des Dinners. Und dann ging es auch schon los! Ein Servicemitarbeiter reichte uns die Karte zur Auswahl der Vorspeise, Suppe und Hauptspeise. Salat sowie Dessert und Käse gab‘s vom Buffet. Während wir die Qual der Wahl hatten kam Herr Fünfleitner wieder vorbei um sich nach unseren Aperitif-Wünschen zu erkundigen. Er schlug uns einen fruchtigen und eiskalten Rosé vor. Dem Angebot stimmten wir natürlich gerne zu! Nachdem ein netter Ober unsere Wünsche der einzelnen Gänge entgegen genommen hat, goss uns Herr Fünfleitner großzügig den eiskalten Rosè ein. Während wir probierten und uns den leckeren Tropfen schmecken ließen, erzählte er uns interessante Details über das Weingut, die Rebsorten und deren Alter. Wir waren total begeistert über so viel Wein-Kompetenz!
Es wurde dann auch schon die Vorspeise serviert, die uns vorzüglich schmeckte. Da wir uns absolut frei in der Küche bewegen durften, schauten wir während des ganzen Abends immer wieder dem Küchen- und Serviceteam über die Schulter und löcherten sie mit vielen Fragen – die uns alle geduldig und freundlich beantwortet wurden. Apropos Hotelküche: Im Kranzbach weht ein anderer Wind! Diese aus Kochshows und Dokusoaps bekannte Küchenatmosphäre gibt’s hier nicht! Weder laute und bissige Wortgefechte, noch Hektik, Chaos und übler Küchendunst erlebt man hier. Alles ist sehr sauber und die Organisation ist sehr professionell. Man merkt dem Personal die Souveränität an. Alles Profis!Weiter ging’s mit Salat und Suppe und einem süffigen, deutschen Riesling aus bestem Hause – und natürlich wieder Top-Infos zu Weingut, Anbau und Prämierungen. Der Wein war so lecker, dass unsere Gläser nie leer wurden. Das Servicepersonal schenke laufen großzügig nach! Passend zum Hauptgericht gab‘s dann einen italienischen Sangiovese. Deutlich schwerer und vollmundiger aber exzellent von Herrn Fünfleitner auf das Essen abgestimmt. Unser Dessert suchten wir wieder am reichhaltigen Buffet aus. Besonders toll war das „Live-Cooking” der Pâtisserie-Chefin. Sie zauberte im Handumdrehen vorzügliche gebratene Früchte! Prädikat – oberlecker! Da wir mit ihr in der Küche ins Gespräch kamen kredenzte sie uns noch selbst gemachte Pralinès. Die mussten aber leider noch auf das Käse-Buffet und den abschließenden Sangiovese-Grappa warten. Wir beendeten zu vorgerückter Stunde unser Special Küchentisch Dinner mit einem lockeren Plausch mit Herrn Fünfleitner. Dieses Highlight war absolut einmalig! Satt, zufrieden, begeistert und leicht beschwingt dank des reichhaltigen und großzügigen Weinangebots verließen wir die Küche. Diese Eindrücke des Abends kann ich hier gar nicht so wiedergeben. So etwas muss man erlebt haben! Einen herzlichen Dank für den unvergesslichen Abend an Werner Fünfleitner, das gesamte Service- und Küchenpersonal und an TRND!





von: matchi5 - 19.05.10 - 11:59 Uhr - Abendessen, Frühstück, Kulinarik / Romantik, Mittagsbuffet
Ein weiterer Höhepunkt des „Kranzbach“ war sicherlich neben dem Wellness-Bereich auch das sehr leckere Essen. Das Frühstück wurde im Hotel in Form eines Buffets durchgeführt. Dabei blieb kein Wunsch offen. Hier gab es neben den verschiedensten Brot- und Brötchen-Sorten zum einen warme Speisen, wie Speck, Weißwürste oder Eier, welche von Köchen nach den Wünschen des Gastes frisch zubereitet wurden. Des Weiteren standen sehr viele verschiedene Wurst- und Käse-Varianten zur Auswahl. Aber auch für Naschkatzen waren eine Reihe von Marmeladen- und Honig-Sorten aufgetischt. Dazu kamen mehrere Sorten von Milch und Joghurts sowie ein großer Tisch mit einer riesen Auswahl an Müsli und getrockneten Früchten. Daneben standen frische Obstsorten, wie Wassermelone, Ananas oder sogar Obstsalat zur Verfügung. Zum Trinken konnte neben Kaffee oder exquisiten Tees zwischen den verschiedensten Kaffeespezialitäten, wie z. B. Latte Macciatto oder Cappuccino und verschiedenen Fruchtsäften gewählt werden. Zudem bestand die Möglichkeit sich aus Orangen oder verschiedenen Gemüsesorten frischen Saft selbst zu pressen. Darüber hinaus konnte man sich auch ein Glas Haussekt gönnen. Das Mittagessen wurde zum einen in der „Kitchen“ nähe der Hotelbar und in der Poolbar ebenfalls als Buffet aufgetischt. Dabei gab es eine Suppe sowie mehrere Salat-Sorten mit verschiedenen Dressings. Nachmittags gab es an den beiden Orten zwei Strudel-Varianten sowie mehrere Sorten Kuchen zur Auswahl. Abends wurde das Essen als Menü serviert. Dazu wurden wir an einen für uns vorgesehenen Tisch begleitet und uns die ausführliche Menükarte vorgelegt. Das Menü bestand aus einem 4-Gänge-Menü, welches aber noch um Salat und Käse vom Buffet ergänzt werden konnte. Es konnte aus drei Vorspeisen, zwei Suppen, vier Hauptspeisen und zwei Desserts gewählt werden. Das Essen war sehr lecker und in der Summe sehr reichlich. Man konnte erkennen, dass das Küchenpersonal sich sehr viel Mühe bei der Zubereitung der Speisen gegeben hat. Die Teller waren immer schon dekoriert und das Essen schmeckte fantastisch. Der Service im gesamten Hotel, aber besonders beim Essen war makellos. Das Personal war immer zur Stelle und stets sehr freundlich und diskret. Ein großes Lob an die gesamte Belegschaft.





von: geyerwally - 19.05.10 - 08:54 Uhr - Badehaus/Spa, Entspannung / Wellness, Mittagsbuffet
wellness
jetzt wollen wir uns aber die restliche hotelanlage ansehen und sind schon ganz gespannt auf den großen spa-bereich. dafür steht im badezimmer schon ein körbchen mit bademänteln, badelatschen und handtüchern bereit. wir packen noch ein buch und ein paar äpfel mit ein – umsonst wie sich zeigt. gerade wurde der nachmittagskuchen angerichtet. an der poolbar sehen wir eine leckere kuchenauswahl aus obst- und sandkuchen sowie einem mohnstrudel mit früchtesoße. also setzen wir uns auf die terrasse und bestellen einen kaffee mit den kostenlosen gutscheinen. anschließend sehen wir uns noch ein bisschen weiter um. es gibt ein becken, in das ständig frisches quellwasser läuft und in glaskrügen aufgefangen wird. das eigene bergquellwasser gibt es überall im hotel umsonst, auch auf den zimmern und kann auf wunsch mit kohlensäure versetzt werden (für die sprudelliebhaber). wir probieren lieber die verschiedenen sirupsorten aus, die ebenfalls im becken stehen. so kann man jedesmal eine leckerere variante testen wie z.B. holunderschorle. bevor wir in die pools springen können, duschen wir uns erstmal ab. dann geht es gleich raus ins sportbecken mit angenehmen 25 – 28°. das ist das größte außenbecken und einige ziehen geflisstenlich kurze bahnen, denn so lang ist es nun auch wieder nicht. wir gehen lieber in das angrenzende heißbecken mit ca. 37 °. dort aktivieren wir die sprudelfunktion und lassen uns anschließend den nacken mit dem großen wasserstrahl massieren. auf dem pooldeck sehen wir viele liegestühle von denen auch einige noch frei sind. die sind mit bequemen matten bezogen und alle in richtung sonne positioniert. wir haben einen wunderschönen sonnentag erwischt und lassen und jetzt einfach die sonne auf den bauch scheinen. vor uns liegt eine große wiese ausgestattet mit einem meditationsweg und 3 doppelschaukeln. auffällig ist die ruhe, von keinem der anderen gäste bekommen wir etwas mit, wenn wir uns nicht gerade umsehen. später erkunden wir das badehaus und den saunabereich. hier gibt es eine finnische sauna und die bio-sauna, die beide einen einmaligen blick auf das karwendelgebirge haben. ebenso wie der ruheraum und die außenterrasse, die im winter sicherlich viel stärker genutzt werden. dazu gibt es zahlreiche duschen und ein tiefes eisbecken. wir gehen zurück und kommen am aroma-sowie normalen dampfbad vorbei. hier entdecken wir einen lady-spa, der eine infrarot-sauna und ein honig-dampfbad beinhaltet. zudem duschen und ruhebänke sowie nützliche kleinigkeiten wie fön, ohrenstäbchen und bodylotion für den abschluß des spa-besuchs. schade, dass dieser kleine bereich nur für frauen ist. im gemeinsamen badehaus sehen wir dann offene holzkamine, um die ruhebänke stehen. im winter ist es hier sicher richtig gemütlich! außerdem gibt es noch ein heißbecken wie außen mit whirlfunktion. hier kann man sich auf den gewellten liegebänken am ende des pools richtig entspannen. das körbchen, das jeder gast mit sich herumträgt erweist nun als richtig parktisch. auf den verschiedenen stationen im badehaus und saunabereich haben wir immer alles dabei. wir gehen durch einen langen korridor zurück zum zimmer. hier ist es richtig warm und dafür sind wohl auch die vielen doppelstrandkörbe gedacht: als weitere ruhe- und wärmezone nach dem saunen. jetzt im warmen sommerwetter liegt hier kein mensch. am ende dieser flüsterzone sehen wir die treppen zum vitalbereich. unten gibt es einen friseursalon sowie verschiedene räume für beauty- und wellness-anwendungen.







von: matchi5 - 18.05.10 - 11:54 Uhr - Architektur und Ausstattung, Games Room, Mittagsbuffet, Zimmer
Das Hotel bietet zum Entspannen und Regenerieren auch mehrere Räume an. So sind auf der Etage, auf der sich die Rezeption befindet zum einen eine „Kitchen“, diese ist sehr in rot gehalten und erinnert etwas an eine Almhütte. In diesem Zimmer werden mittags Salat sowie Suppe und nachmittags auch verschiedene Kuchensorten aufgetischt. Daran ist gleich nebenan ein etwas kleineres Zimmer gegliedert, von welchem man auf den Kräutergarten und die Hotelküche schaut. Des Weiteren gibt es natürlich eine klassische Hotelbar, an welcher die verschiedensten Getränke oder Cocktails bestellt werden können. Auch hier laden große Ledersessel zum Entspannen ein. An die Hotelbar angeschlossen gibt es noch einen in Gelb gehaltenen Raum, der ebenfalls mit mehreren Tischen und Sesseln ausgestattet ist und einen „Smokers Room“, in welchem die Raucher in schöner Atmosphäre ihrer Lust nachgeben können. Zudem gibt es noch dem „Game Room“. In diesem Zimmer stehen die verschiedensten Brettspiele auf schönen Spiegeltischen, welche von schweren Ledersesseln umgeben sind. Dort können Halma, Mühle, Dame, Schach sowie Mensch ärgere dich nicht mit lustigen Spielfiguren gespielt werden. Besonders beeindruckt hat mich im gesamten Hotel und auf den Zimmern die Kombination der verschiedenen Einrichtungs-Stile. Diese wurden sehr gut miteinander kombiniert, so dass sich ein schönes Gesamtbild ergibt.



von: offtherecord - 18.05.10 - 11:27 Uhr - Abendessen, Kulinarik / Romantik, Special Küchentisch
[...] Nach einer Runde Sport hab ich mich dann fertig gemacht für mein Spezialpaket, ein Dinner in the Kitchen. Direkt in der Küche, dem Küchenchef über die Schulter zu gucken, für mich als Profiesser Hobbykoch natürlich besonders interessant. Mal ganz abgesehen davon, dass das Essen selbst ausgesprochen lecker war und ich natürlich nicht nur mein Menü gegessen hab sondern auch noch ein bisserl sonst kosten durfte. War auf jeden Fall sehr spannend zu sehen, wie gut organisiert das alles abgelaufen ist in der Küche. Tausend Dinge vorbereitet, jeder Handgriff genau eintrainiert, hat fast nicht wie kochen gewirkt sondern wie eine Inszenierung. Aber lecker. Im Anschluss ans Essen (ok, ok, ich sags eh schon: Satespieße vom Struass, Dillessenz, Piccata gefüllt mit Austernpilzen und Spargelrisotto, schwarze Tagliarini, den Cassisapfel, ein bisserl Brombeersauce und nicht zu vergessen, Käse schließt den Magen…) hab ich mir dann noch einen White Russian an der Bar gegönnt und die restlichen verwinkelten Ecken des Kranzbach erkundet und dabei nicht nur eben eine sehr feine Bar entdeckt sondern auch noch ein Spielzimmer und einen wirklich sehr verlockenden Rauchersalon gefunden. Wie überhaupt das ganze Hotel nach jeder Ecke etwas neues, anderes bietet: Neben dem fast schon logischen FitnessRaum (der aber ganz unüblich mit Top-Geräten ausgestattet ist) ein dann doch an der gefundenen Stelle etwas überraschendes Klavier, mehrere gemütliche Ecken mit Kamin, gepolsterte Fensterbänke zum gemütlich Chillen und und und… Tjo, fast schon schade, einfach schlafen zu gehen, ging aber nicht anders, bei all dem Entspannen (und radeln) hat mich dann doch zu laut das Betterl gerufen. Dass das Frühstücks-Büffet dann in so einem Wellness-Hotel sensationell war, überrascht jetzt nicht mehr wirklich, wichtiger war mir dann aber schon die Vorfreude auf meine Behandlung. Eine 60 Minuten Ayuverda-Massage. Sehr entspannend. Das einzig traurige an dem ganzen war nur, dass es dann schon fast mittags war. Nicht jetzt, weil das Suppen- und Salatbüffet nicht gut gewesen wäre, keine Sorge, es war grossartig, aber schön langsam hab ich mich ja dann doch wieder auf den Heimweg machen müssen.[...]

von: juliaa2000 - 17.05.10 - 16:22 Uhr - Abendessen, Kulinarik / Romantik
Abendessen
Das Abendessen im „Kranzbach“ wird in Form eines Mehrgänge-Wahl-Menüs gereicht. An dem Tag, an dem wir vor Ort waren, fand eine so genannte „Küchenparty“ statt. Das heißt, dass die Gäste ihre Vor- und Nachspeise in der Küche abholen oder dort sogar essen durften. Dabei konnten sie den Köchen über die Schulter schauen und ihnen Fragen zur Zubereitung stellen. Das war sehr interessant. Man bekam dabei einen kleinen Eindruck vom Ablauf einer Profi-Küche und durfte gleichzeitig ein paar Tipps vom Fachmann einholen. Das hat Spaß gemacht und war etwas ganz Besonderes. Unser Wahl-Menü an diesem Abend sah das wie folgt aus: > VORSPEISEN und kleine Schlemmereien in der Küche > SUPPEN Rinderkraftbrühe mit Leberknödel oder Kichererbsencremesuppe mit Käse-Spinattascherl > HAUPTSPEISEN Vegetarisch: Gefüllte Buchweizengalette mit würzigem Gemüseragout Leichte Fischküche: Gebratener Rochenflügel mit Pinienkern-Kapernbutter, Frühlingslauch und Zitronen-Kartoffelpürée Für Fleischliebhaber: Roastbeef mit grünem Pfefferrahm, Paprika-Avocadogemüse und Polentakroketten Schmankerl aus der Region: Putenoberkeule mit Rosmarinjus, Rettichgemüse und Serviettenknödel > DESSERT in der Küche Zusätzlich zum Menü gab es ein ausreichend großes und sehr frisches Salatbuffet mit frisch gebackenem Brot. Satt wurde man hier auf jeden Fall! Die Qualität der Speisen im „Kranzbach“ ist erwartungsgemäß sehr gut. Alles ist frisch, selbst produziert und/oder aus der Region. Die Zubereitung scheint ebenfalls unter sauberen und frische-orientierten Maßstäben zu erfolgen – davon konnten wir uns während der Küchenparty ja selbst überzeugen. Unsere Speisen waren sehr gut abgeschmeckt und perfekt gewürzt. Das Fleisch war auf den Punkt genau gebraten, der Fisch war saftig und zerging auf der Zunge. Super!


von: juliaa2000 - 16.05.10 - 16:32 Uhr - Frühstück, Kulinarik / Romantik
Frühstück
Das Frühstück im Hotel “Kranzbach” zu beschreiben, bedeutet, Wörter zu finden, die einem die Superlative erklären. Das ist fast unmöglich. Deshalb sage ich nur: „Es gab alles!“ … diverse frisch gebackene Brotsorten, Brötchen und Toast, kleine frische Kuchen zum Nachtisch, eine riesige Auswahl an Wurst und eine separate Käsetheke mit den leckersten Käsesorten, Lachs, Speck, heiße Würstchen, eine große Auswahl selbstgemachte Marmeladen, Nougatcreme, Honig aus der Bienenwabe, Gurken, Tomaten, Frühstückseier… Wer wollte, konnte sich Rührei, Spiegelei oder Omelett frisch und nach eigenen Wünschen zubereiten lassen. In einem separaten Raum konnte man sich an einer Fruchtpresse seine eigenen frischen Säfte pressen. Kaffee gab es aus dem (Kapsel-)Automaten und auch hier konnte man die Sorte selbst wählen. Wer dazu keine Lust hatte, konnte sich den Kaffee auch bringen lassen. Man konnte außerdem zwischen ein Duzend verschiedene Teesorten wählen. Es gab auch Sojamilch und man konnte sich Kakao bestellen. Das „Frühstücksschlemmen“ wurde mit Müsli, Quark, Joghurt, Joghurtdrinks, Molke oder frischen Früchten (Wasser- und Honigmelone, Orangenfilets, Kiwi, Apfelscheiben u.v.m.) abgerundet. Es war ein Traum!!! Es war alles sehr frisch und vieles selbst produziert oder aus der Region bezogen. Das Buffet wurde regelmäßig aufgefüllt, wobei man die „fleißigen Frühstücksgeister“ gar nicht bemerkte. Alles ging ruhig und unauffällig vonstatten – als Gast wurde man in keinster Weise gestört. Wir schlemmten über 1½ Stunden in dem gemütlichen Raum mit Blick auf die herrliche Bergwelt bei traumhaftem Sonnenschein! Einige Gäste hatten es sich auf der großzügigen Terrasse bequem gemacht und genossen die warmen Sonnenstrahlen. Herrlich!!!
von: berlinda - 15.05.10 - 17:49 Uhr - Badehaus/Spa, Entspannung / Wellness, Mittagsbuffet
[...] nachdem wir die Flasche Sekt, die bereits gekühlt auf dem Zimmer stand – getrunken hatten, ging es gleich in den Bademantel rein und ab in den Badebereich. Der Badebereich war sehr gepflegt und gut ausgestattet. Es gibt viele Saunahandtücher, Entspannungsliegen, mehrere Kamine, viele Pools, darunter ein Sole-Becken (Salzwasser) und ein Whirlpool, frisches Quellwasser mit unterschiedlichen Sirups zur Geschmacksabwechslung, eine Bio-Sauna, eine finnische Sauna, 2 Dampfbäder, eine Frauensauna, ein Frauendampfbad, Zeitschriften und vor allem eins: Ruhe und Entspannung. Wir haben das alles sehr genossen, waren mal im Sport-Pool ein paar Runden drehen, haben unsere Haut im Sole-Becken verwöhnt, in der Sauna geschwitzt, geduscht, geduscht, geduscht, die Füße am Kamin aufgewärmt, gelesen, geschlummert und tief ein- und ausgeatmet. Mein Freund sagte zu mir: „Ich habe mir schon gedacht, dass es schön wird. Aber das es SO schön wird, das hätte ich nicht gedacht!“ und lächelte zufrieden. Das Kuchenbuffet lockte uns gegen 16h ins Poolbistro, die Auswahl war zwar nicht riesig überwältigend, aber das war auch meine Rettung: ansonsten hätte ich ja mehr essen müssen, denn bei Kuchen, da muss ich dann alles probieren
Wir haben uns einen Kaffee dazu bestellt und saßen hinter der Glaswand und haben den Blick ins Grüne aufgesaugt. Im Badebereich ist absolute Bademantelpflicht. Außer dem Bademeister und der Bedienung im Poolbistro trifft man also niemanden ohne Bademantel an. Im Saunabereich natürlich ohne Bikini bzw. Badehose, außerhalb des Saunabereichs mit Badekleidung. Das ist angenehm, denn so ist irgendwie jeder gleich und kümmert sich nur um seine Entspannung.







von: berlinda - 15.05.10 - 10:39 Uhr - Abendessen, Kulinarik / Romantik
Beim Abendessen werden dann die Unterschiede der Hotelgäste doch etwas ersichtlicher. Hier werden gerne Goldschmuck und teure Hemden getragen, der etwas musternde Blick auf Personen, die etwa mit Kapuzenpulli und Jeans ins Restaurant kommen, ist nicht zu leugnen. Der Großteil der Kranzbachbesucher ist sicherlich auch etwas besser betucht als der Otto-Normalverbraucher. Dennoch muss ich sagen, dass wir (und wir sind „nur“ Otto-Normalverbraucher) gesagt haben, dass sich die ca. 300 Euro für ein Doppelzimmer pro Nacht ab und zu doch echt rentieren. Wir könnten uns vorstellen, wieder ins Kranzbach zu kommen. Nun, jetzt aber wieder zurück zum Abendessen: der Tisch wurde vom Hotel bereits für uns vorreserviert. Jeder hat seinen eigenen Tisch beim Abendessen. Zwischen 18:30 und 20:30 Uhr kommt man an den Empfang am Restaurant und wird an seinen Tisch geführt. Wir hatten einen Tisch im Innenbereich, gleich hinter uns die Salat-Theke. An der Salat-Theke konnte man sich selbst bedienen, auch eine Käse-Theke zur Selbstbedienung stand bereit. Für das 4-Gänge-Menü (Vorspeise, Suppe, Hauptgang, Dessert) konnte aus verschiedenen Optionen ausgewählt werden. Ich hatte gebratene Sepia mit eigenem Risotto als Vorspeise, verzichtete auf die Suppe, Perlhuhnbrust im Parmaschinkenmantel auf süß-saurem Tomatenrelish und Basilikumgnocchi zum Hauptgang und Topfenschaum in der Honighippe mit Beerenragout zum Dessert. Mein Freund hatte ebenfalls Sepia als Vorspeise, Spanferkelschulter mit Weißbiersauce, Bayrischkraut und Brezenknödel zum Hauptgang und Orangenmousse mit süßem Pesto zum Dessert. Dazu einen guten Wein und wir schlemmten genügsam. Unsere Bedienung, Johannes, war sehr freundlich. Es lief auch alles wunderbar – bis zum Dessert. Da räumte ein anderer Kellner unsere Teller vom Hauptgang ab und fragte, ob er für uns schon das Dessert bestellen kann. Das bejahten wir, aber leider vergaß er das wieder und so warteten wir 40 Minuten bis uns klar war, dass da was schief gelaufen ist. Als Johannes uns dann ansprach, ob er für uns schon das Dessert bestellen darf, sagten wir ihm, dass wir das eigentlich schon bestellt hatten… Nach 5-10 Minuten kam es dann auch. Es war köstlich. Das Essen insgesamt war wirklich sehr gut, dennoch haben wir keine Geschmacksfeuerwerke und gaumenfreudige Überraschungen erlebt. Es war sehr gut, aber nicht hinreißend toll. Zum Abschluss gab es dann noch Käse und Trauben von der Selbstbedienungstheke [...]
von: berlinda - 15.05.10 - 10:39 Uhr - Frühstück, Kulinarik / Romantik
[...]Am nächsten Tag frühstückten wir im Restaurant, an dem es zuvor auch das Abendessen gab. Zum Frühstück besteht freie Platzwahl und so suchten wir uns einen Tisch direkt an der Glasscheibe mit dem Blick nach draußen aus. Das Buffet ist reichhaltig: alle erdenklichen Müsli-/Cornflakes-, Käse-, Wurst-, Marmeladen-, Tee-, Brötchen- und Obstsorten. Dazu warme Würstchen, Joghurt, Milch, Kakao, Gebäckstückchen und und und. Die Eier bekommt man auf Bestellung von einem Koch live vor den Augen zubereitet und im Saftraum, der wohl wegen der Lautstärke der Pressmaschinen hinter einer Türe bei der Käsetheke zu finden ist, lässt keine gesunden Trinkwünsche offen. Gemüsesorten und natürlich der obligatorische frisch-gepresste Orangensaft zum Frühstück kann hier selbst zubereitet werden. Das fanden wir grandios. Die Bedienung brachte uns auf Wunsch einen Latte Macchiato und wir genossen unser Frühstück sehr. Dann wurde es zeitlich etwas eng, da wir schon um 10:05 Uhr einen Termin für die einstündige Ganzkörpermassage hatten, aber um 11:00 Uhr auschecken mussten.[...]



