von: juliaa2000 - 18.05.10 - 16:28 Uhr - Architektur und Ausstattung
Ambiente des Hotels
Neben dem perfekten Service trägt auch das wunderbare Ambiente im “Kranzbach” zum “Rundum-Wohlgefühl” bei. Ich möchte hier das Wort “einzigartig” verwenden. Einige der zahlreichen Aufenthaltsräume wurden von der Künstlerin Ilse Crawford aus London gestaltet. So sind alle Räume individuell eingerichtet und unterscheiden sich in Farbe, Ausstattung und Stil. Im separaten Raucherraum sind sogar mehrere Stile nebeneinander zu finden. Doch anstatt sich zu widersprechen, harmonieren die Kontraste auf erstaunliche Art und Weise. Es ist eigentlich unbeschreiblich und ich bin der Meinung, man muss diese Räume einfach mit eigenen Augen gesehen haben, um sie zu begreifen. Wir haben uns darin jedenfalls super-wohl gefühlt! Denn trotzdem die Räume “durchgestylt” sind, verfügen sie über ein wohliges Ambiente. Hinzu kommt, dass man dort auch sehr bequem sitzt und es gibt nicht Schöneres, als sich am Abend vor dem offenen Kaminfeuer zu lümmeln und ein Buch zu lesen oder sich bei einem Glas Wein entspannt zu unterhalten. Die Atmosphäre ist dann eher locker-legere und Anzug und Krawatte können getrost zu Hause bleiben. Ein nettes Hemd und eine ordentliche Hose reichen völlig aus. Wer möchte, kann im so genannten “Games room” auf den ebenfalls nett gestalteten Spieltischen mit kinderhandgroßen Zwergen als Spielfiguren “Mensch ärgere dich nicht” spielen. Die Getränke-Karte bietet dazu eine recht umfangreiche Auswahl an leckeren Cocktails, Longdrinks u.v.m. zu moderaten (nicht übertriebenen 4-Sterne-)Preisen. Es gibt im ganzen Hotel genügend gemütliche Rückzugsorte, so dass man sich nicht unbedingt auf dem Zimmer einschließen muss, um seine Ruhe zu haben. Das Personal und seltsamerweise auch die anderen Gäste nehmen darauf Rücksicht und es herrscht eine harmonisch-entspannte Ruhe. Wir konnten an diesem Tag wunderbar entschleunigen!!!





von: juliaa2000 - 18.05.10 - 10:46 Uhr - Ausflüge, Bewegung / Fitness, Outdoor / Nature
„KRANZBACH AKTIV“ Aktivprogramm
Wem “Entspannen” zu langweilig wird, der kann im “Kranzbach” an einem so genannten Aktivprogramm teilnehmen. Jeden Tag finden diverse kostenfreie Aktivitäten wie geführte Kräuterwanderungen, Nordic Walking-Touren, Yoga- und Pilates-Kurse, BBP-Workouts etc. statt. Leider konnte ich bei keiner einzigen Aktivität teilnehmen, weil sie zeitlich ungünstig lagen und wir ja nur 1½ kurze Tage Zeit hatten. Bei unserem nächsten Besuch werde ich das auf jeden Fall nachholen. Fitnessraum Wer sich lieber allein fit hält, dem steht ein Fitnessraum zur Verfügung. Die Auswahl an Geräten ist groß und sie scheinen in einem sehr guten Zustand zu sein. Während man eines der Geräte (oder sich selbst) quält, kann man entweder den Blick durch die breite Fensterfront in die Natur genießen oder sich auf dem großen Flachbildfernseher über das aktuelle Geschehen auf dem Laufenden halten. Sport-Equipment Wer lieber in der freien Natur Sport treibt, der kann in der herrlichen Umgebung zum Joggen oder Wandern gehen oder sich kostenlos Nordic-Walking-Stöcke oder Mountainbikes ausleihen. Im Winter stehen außerdem Langlaufski und Schneeschuhe bereit. Unsere Zeit war leider zu kurz, um zum Walken oder Biken zu gehen. Aber ein Stündchen konnten wir frei nehmen, um ein ganz besonderes und neues Highlight des „Kranzbachs“ ausprobieren: Segways! Segway ist ein elektrobetriebenes Fahrzeug auf zwei etwa etwa 40 cm großen, breiten Rädern, die man mit Hilfe seines Körpergewichts nach vorne, hinten oder zur Seite drückt und somit das Fahrzeug in Bewegung setzt. Diesen Spaß wollten wir uns schon lange mal gönnen. Segways werden in allen größeren Städten inzwischen leihweise angeboten, manchmal auch im Zusammenhang mit einer Sightseeingtour. Doch das war uns bis jetzt immer zu teuer. „Das Kranzbach“ stellt seinen Gästen für 15.- EUR die Stunde zwei Segways zur Verfügung. Das ist ein sehr guter Preis, wie ich finde. Wir nützten das natürlich aus und liehen uns die beiden Fahrzeuge für eine Stunde aus. Ich muss sagen, ich brauchte relativ lang – ca. 20 Minuten – bis ich mich auf dem Gerät wohl fühlte und es einigermaßen im Griff hatte. Dann aber machte es irre viel Spaß. Mit den Segways düsten wir die kleinen Straßen rund ums „Kranzbach“ entlang (die Fahrzeuge können eine Geschwindigkeit von ca. 20 km/h erreichen) und trauten uns nach einer Weile auch ins „Gelände“, nämlich auf eine der zahlreichen Feld- und Wanderwege. Das war wirklich ein riesen Spaß und ein besonderes Highlight für uns. Bei unserem nächsten Besuch im „Kranzbach“ werden wir das auf jeden Fall wiederholen!




von: juliaa2000 - 17.05.10 - 18:08 Uhr - Anreise
Anreise Unsere Anreise zum “Kranzbach” war für einen Montag gebucht. Wir fuhren aber bereits am Samstag davor nach Mittenwald, so dass wir uns die Gegend rund um “Das Kranzbach” näher ansehen konnten. Aus dem Allgäu kommend ist die Anreise etwas umständlich, da der Weg meist über viel befahrene Landstraßen mit vielen Geschwindigkeitsbegrenzungen und teilweise anstrengenden Orts- und Stadtdurchfahrten führt. Wir waren immerhin knapp zwei Stunden unterwegs. Wer aus Richtung München kommt, hat es einfacher. Ab München fährt man auf der A95 (E533) Richtung Garmisch-Partenkirchen bis zum Autobahn-Ende Eschenlohe. Von hier geht es auf der B2 bis zum Ort Klais, ab dem man der Hotelbeschilderung über die private Mautstraße folgen kann. Die Mautgebühr von 3.- EUR wird nur in den Sommermonaten erhoben und angeblich vom Hotel erstattet. Da wir für die Übernachtung nichts bezahlen mussten, forderten wir die Gebühr natürlich nicht ein – können daher aber auch nicht bestätigen, dass tatsächlich eine Erstattung erfolgt. Wer bei der Anreise noch etwas Zeit und Muse hat, dem empfehle ich, kurz nach dem Ortsausgang Klais und kurz vor der Mautstation auf der linken Seite zu halten und die alte Römerstraße – die Via Raetia – zu besichtigen, die dort noch gut erhalten zu erkennen ist. Danach kann man – voller froher Erwartungen – die schmale Mautstraße hinauf zum “Kranzbach” und durchs große Eingangstor (N 47° 28.314, E 11° 12.632) hindurch bis vor das schöne Portal des Hotels fahren. Und schon kann der Urlaub beginnen…




von: juliaa2000 - 17.05.10 - 16:22 Uhr - Abendessen, Kulinarik / Romantik
Abendessen
Das Abendessen im „Kranzbach“ wird in Form eines Mehrgänge-Wahl-Menüs gereicht. An dem Tag, an dem wir vor Ort waren, fand eine so genannte „Küchenparty“ statt. Das heißt, dass die Gäste ihre Vor- und Nachspeise in der Küche abholen oder dort sogar essen durften. Dabei konnten sie den Köchen über die Schulter schauen und ihnen Fragen zur Zubereitung stellen. Das war sehr interessant. Man bekam dabei einen kleinen Eindruck vom Ablauf einer Profi-Küche und durfte gleichzeitig ein paar Tipps vom Fachmann einholen. Das hat Spaß gemacht und war etwas ganz Besonderes. Unser Wahl-Menü an diesem Abend sah das wie folgt aus: > VORSPEISEN und kleine Schlemmereien in der Küche > SUPPEN Rinderkraftbrühe mit Leberknödel oder Kichererbsencremesuppe mit Käse-Spinattascherl > HAUPTSPEISEN Vegetarisch: Gefüllte Buchweizengalette mit würzigem Gemüseragout Leichte Fischküche: Gebratener Rochenflügel mit Pinienkern-Kapernbutter, Frühlingslauch und Zitronen-Kartoffelpürée Für Fleischliebhaber: Roastbeef mit grünem Pfefferrahm, Paprika-Avocadogemüse und Polentakroketten Schmankerl aus der Region: Putenoberkeule mit Rosmarinjus, Rettichgemüse und Serviettenknödel > DESSERT in der Küche Zusätzlich zum Menü gab es ein ausreichend großes und sehr frisches Salatbuffet mit frisch gebackenem Brot. Satt wurde man hier auf jeden Fall! Die Qualität der Speisen im „Kranzbach“ ist erwartungsgemäß sehr gut. Alles ist frisch, selbst produziert und/oder aus der Region. Die Zubereitung scheint ebenfalls unter sauberen und frische-orientierten Maßstäben zu erfolgen – davon konnten wir uns während der Küchenparty ja selbst überzeugen. Unsere Speisen waren sehr gut abgeschmeckt und perfekt gewürzt. Das Fleisch war auf den Punkt genau gebraten, der Fisch war saftig und zerging auf der Zunge. Super!


von: juliaa2000 - 17.05.10 - 16:19 Uhr - Architektur und Ausstattung, Zimmer
Unser Zimmer befand sich im neuen Gartenflügel. Als man uns dies mitteilte, war ich im ersten Moment etwas enttäuscht. Ich hätte gerne einmal in einem “richtigen” Schloss – also im Hauptgebäude – übernachtet. Als wir aber in unser Zimmer geführt wurden, war das plötzlich alles vergessen. Wir waren einfach sprachlos. Neben einer Obstschale und einer Flasche Sekt erwartete uns ein recht großer und sehr gemütlich eingerichteter Raum mit einer breiten Glasfront, die den Blick auf einen Wald und auf den dahinter liegenden Hohen Kranzberg lenkte. In diesem Zimmer mit der Nr. 423 nahm das große und ungewöhnlich hohe Bett optisch den meisten Platz ein. Es wirkte einfach riesig. Wir schliefen darin auch sehr gut, denn die Matratzen hatten eine angenehme Härte und das Bettzeug war schön weich. Gleich an das Wohn-/Schlafzimmer schließt sich – nur durch eine durchsichtige Glasfront getrennt – das Bad mit zwei Waschbecken, eine Dusche und eine Badewanne an. Letztere ist so positioniert, dass man – wenn man darin ein Bad nimmt – den Blick durchs Schlafzimmer, durch die Fensterfront und über den Balkon hinweg auf die Bergwelt genießen kann. Das Bad ist mit allem ausgestattet, was man(n) und Frau während eines Wellness-Wochenendes benötigen. Neben den obligatorischen Badeutensilien wie Flüssigseife, Duschshampoo, Reinigungspads, Duschhaube, Nähzeug, Hand/Duschtücher u.s.w. stehen noch eine Badetasche mit einem Herren- und einem Damenbademantel, zwei paar Badeschlappen und zwei zusätzlichen Badetüchern kostenlos bereit. Alles natürlich absolut sauber und blütendweiß. Mit dieser Ausstattung kann man dann direkt in den Wellnessbereich schlendern, wo man sich zusätzlich (und natürlich ebenfalls kostenlos) Saunatücher, Badetücher und Kuscheldecken nehmen kann. An der Ausstattung kann man also nichts bemängeln. Es ist alles vorhanden, was man sich wünschen kann. Auch die eigentliche Zimmerausstattung lässt keine Wünsche offen. So gibt es u.a. eine gemütliche Sitzgelegenheit und zwei Stühle auf dem angenehm großen Balkon, ein Flachbildfernseher mit allen gängigen Programmen (aktuelle Fernsehzeitschrift liegt bereit), ein kostenloser Safe, an dem man den PIN selbst wählen kann, ein großer Kleiderschrank mit einer ausreichenden Anzahl an Kleiderbügeln und eine Minibar mit Getränken zu moderaten Preisen. Das einzige, was vielleicht noch fehlt, ist WLAN. Da man manchmal auf dem Zimmer noch nicht einmal ein Handynetz empfangen kann, wird es auch schwierig über die langsame Edge-Verbindung ins Internet zu gehen. Die Verbindung ist sehr instabil. Geschäftsleute werden hier also zum Nichtstun verdammt. Irgendwo habe ich gelesen, dass es eine WLAN-Zone gibt – ich habe sie während unseres Aufenthalts aber nicht gefunden.





von: juliaa2000 - 17.05.10 - 16:17 Uhr - Badehaus/Spa, Entspannung / Wellness, Massage
WELLNESS Wir durften uns für unsere Testübernachtung ein Zusatzpaket aussuchen, dass entweder aus einer Yoga-Privatstunde, eine Weinverkostung, ein Picknick im Freien oder einer Wellness-Anwendung bestehen sollte. Wir entschieden uns für Letzteres. Unser “persönliches trnd-Highlight” war also eine Wellness-Anwendung, die aus einer ca. 50-minütigen Aromaölmassage bestand. Meine bessere Hälfte hatte so etwas noch nie gemacht und fand das alles furchtbar aufregend. Ich selbst war schon wellness-erfahren und freute mich auf eine entspannende Massage, weshalb ich die beruhigende Duftölnote “Rose” auswählte. Sie Masseurin war sehr darauf bedacht, eine ruhige und angenehme Atmosphäre zu schaffen und achtete immer darauf, dass ich es warm und bequem hatte und dass es meinem Kreislauf gut ging. Die Massage war dann auch sehr angenehm und bis auf zwei Mal, an denen sie zwei Rippen unangenehm berührte, fühlte es sich sehr gut an. Das schönste Gefühl war aber der Augenblick, als das sehr warme, fast heiße Öl meine Haut berührte und dann gleichmäßig verteilt wurde. Ich hatte das Gefühl, meine Haut würde das Öl wie ein Schwamm aufsaugen. Im Massageraum herrschte eine angenehme Temperatur und im Hintergrund lief leise Musik. Ich konnte in dieser Atmosphäre wunderbar entspannen. Erfreulich fand ich auch, dass mich meine Masseurin “in Ruhe ließ” und nicht versuchte, mich zu unterhalten. So etwas habe ich nämlich schon einmal erlebt und fand es sehr störend. Über die Qualität einer „Wohlfühlmassage“ kann man bekanntlich streiten. Ich denke aber, dass hier der physiotherapeutische Effekt definitiv in den Hintergrund rückt und es vor allem um das „sich wohl fühlen“ geht. Da ich einige Wochen zuvor eine physiotherapeutische Behandlung über mich ergehen lassen musste, weiß ich also, worin der Unterschied besteht. Aber mal ganz ehrlich… ist einem das in dem Moment nicht völlig egal
Die Behandlung ging leider viel zu schnell zu Ende. Ich durfte wieder in meinen Bademantel schlüpfen und wurde dann – mit einem heißen Nackenkissen ausgestattet – in den Ruheraum begleitet. Dort wartete ich auf meinen Partner. Doch bevor ich es mir in den bequemen Liegestühlen bequem machte, bereitete ich mir noch einen Tee zu. Heißes Wasser gab es aus einem Samowar und eine umfangreiche Auswahl an außergewöhnlichen Tees (Gewürztees, weißer und grüner Tee…) stand gleich daneben. Als mein Partner dann ebenfalls in den Ruheraum geführt wurde, entspannten wir noch eine halbe Stunde in dem gut temperierten Raum (zusätzlich hatten wir Kuscheldecken erhalten) und genossen die Ruhe. Ab und an fuhr draußen auf der Mautstraße ein Auto vorbei, was ein wenig störte. Dass ausgerechnet der Ruheraum zu dieser Seite hinaus geht, ist schade. SAUNA-/SPA-BEREICH Da wir keine Saunagänger sind, kann ich leider nichts über diesen Bereich erzählen. Deshalb nur ein paar trockene Fakten. Es gibt ein separates Whirlpool (35° C) und ein Tauchbecken (12° C), sowie eine Finnische Sauna (90° C) und eine Bio-Sauna (60° C). Außerdem stehen mehrere Dampfbäder zur Verfügung, u.a. auch ein Aroma-Dampfbad sowie eine Infrarot-Sauna. Der Damen-Spa & Sauna-Bereich ist etwas separat gelegen, so dass die Mädels unter sich sind. BADELANDSCHAFT Wir lieben Bäderanlagen und konnten uns deshalb im „Kranzbach“ über drei beheizte Außenbecken freuen. Das Sportbecken – ein so genanntes „Endless-Pool“ (9 x 21 m) – soll zwischen 28° bis 30° C warm sein, was richtigen Sportschwimmern sicherlich zu warm sein wird – wir fanden es aber herrlich. Dann gibt es ein Whirlpool in dem das Wasser angeblich zwischen 34° bis 37° C warm ist, genauso wie im Solebecken, in dem ebenfalls Wassermassagedüsen angebracht sind. Wir genossen die warmen Wassermassagen in vollen Zügen und waren kaum aus den Becken zu bringen. Uns gefiel auch, dass man den warmen Innenbereich nicht verlassen muss, um ins Sportbecken und ins Whirlpool zu gelangen. Man kann noch im Ruheraum ins warme Wasser steigen und durch eine Art Schleuse hinaus schwimmen. Sollte das Wetter mal richtig schlecht sein, so dass man draußen wirklich nicht schwimmen kann, dann gibt es noch einen kleinen Indoorpool, den wir aber nicht ausprobiert haben, genauso wenig wie das Becken im Saunabereich. Nach dem Schwimmen und Planschen ruht man sich am besten in einen der gemütlichen Liegeräume aus. Man kann sich dann in seinen Bademantel oder in eine weiche Decke kuscheln und auf den bequemen Liegen schlummern oder den Blick in die herrlich Natur genießen. Die Räume sind mit offenen Kaminen ausgestattet und wer Glück hat, ergattert vielleicht eine Liege direkt vor dem Feuer. An warmen Tagen kann man aber auch auf der großen Liegeterrasse im Freien Platz nehmen oder es sich auf der angrenzenden Liegewiese bequem machen. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick in die wunderschöne Natur und Richtung Zugspitze oder nach Süden ins Wetterstein-Gebirge. Traumhaft! Wer Durst bekommt, zapft sich kostenlos am ständig sprudelnden Brunnen frisches Wasser aus der eigenen Quelle und mischt dieses mit Johannis-, Zitronen-, Orangen- oder Himbeersirup. Mmmmh, lecker!!! Wem das nicht genügt, der kann an der Poolbar irgendein anderes Getränk wie Bier, Kaffee oder Sekt etc. bestellen. Diese Getränke werden dann auf die Zimmerrechnung geschrieben, so dass man im ganzen Hotel keine Geldbörse mitnehmen muss. Da finde ich sehr praktisch.




von: juliaa2000 - 16.05.10 - 16:32 Uhr - Frühstück, Kulinarik / Romantik
Frühstück
Das Frühstück im Hotel “Kranzbach” zu beschreiben, bedeutet, Wörter zu finden, die einem die Superlative erklären. Das ist fast unmöglich. Deshalb sage ich nur: „Es gab alles!“ … diverse frisch gebackene Brotsorten, Brötchen und Toast, kleine frische Kuchen zum Nachtisch, eine riesige Auswahl an Wurst und eine separate Käsetheke mit den leckersten Käsesorten, Lachs, Speck, heiße Würstchen, eine große Auswahl selbstgemachte Marmeladen, Nougatcreme, Honig aus der Bienenwabe, Gurken, Tomaten, Frühstückseier… Wer wollte, konnte sich Rührei, Spiegelei oder Omelett frisch und nach eigenen Wünschen zubereiten lassen. In einem separaten Raum konnte man sich an einer Fruchtpresse seine eigenen frischen Säfte pressen. Kaffee gab es aus dem (Kapsel-)Automaten und auch hier konnte man die Sorte selbst wählen. Wer dazu keine Lust hatte, konnte sich den Kaffee auch bringen lassen. Man konnte außerdem zwischen ein Duzend verschiedene Teesorten wählen. Es gab auch Sojamilch und man konnte sich Kakao bestellen. Das „Frühstücksschlemmen“ wurde mit Müsli, Quark, Joghurt, Joghurtdrinks, Molke oder frischen Früchten (Wasser- und Honigmelone, Orangenfilets, Kiwi, Apfelscheiben u.v.m.) abgerundet. Es war ein Traum!!! Es war alles sehr frisch und vieles selbst produziert oder aus der Region bezogen. Das Buffet wurde regelmäßig aufgefüllt, wobei man die „fleißigen Frühstücksgeister“ gar nicht bemerkte. Alles ging ruhig und unauffällig vonstatten – als Gast wurde man in keinster Weise gestört. Wir schlemmten über 1½ Stunden in dem gemütlichen Raum mit Blick auf die herrliche Bergwelt bei traumhaftem Sonnenschein! Einige Gäste hatten es sich auf der großzügigen Terrasse bequem gemacht und genossen die warmen Sonnenstrahlen. Herrlich!!!
von: juliaa2000 - 09.05.10 - 22:01 Uhr - Ausflüge, Entspannung / Wellness, Outdoor / Nature
Wir sind bereits seit gestern in der Nähe des Ortes Krün. Wir haben die Hotelübernachtung mit einem Wochenendtrip ins Zugspitzgebiet verbunden und erkunden nun die nähere Umgebung des Hotels. Die Mautstraße sind wir aber noch nicht hoch gefahren. Das letzte Stück wollen wir dann doch erst fahren, wenn der große Tag anbricht. Garmisch ist ein sehr hübscher Ort. Vor allem die Ludwigstraße lädt zum Bummeln ein. Sie ist verkehrsberuhigt und wird teilweise von hübsch bemalten Häusern begrenzt. Die 2007 neu errichtete Skiflugschanze ist ein Muss für Touristen. Man sollte sich unbedingt die Mühe machen, und den steilen Sprunghügel erklimmen. Nicht minder schön ist Mittenwald mit seinem schönen Kurpark, der zum Spaziergang einlädt. Dagegen ist der Martina-Glagow-Park, der der Biathletin und Ehrenbürgerin Mittenwalds Martina Beck gewidmet ist, geradezu winzig, aber gerade als Fotomotiv sehr beliebt. Ein weiteres Highlight der Region ist sicherlich die Leutascher Geisterklamm. Der Rundkurs durch die Klamm und durch den herrlichen Wald ist zwar nur ca. 2,5 km lang, unterhält aber auf vielfältigste Weise. 2-3 Stunden sollte man einplanen, um alle Informationstafeln und Aktionsstationen ausgiebig lesen und testen zu können. Es gibt also einiges zu sehen in der Gegend… Rund ums Kranzbach!