Hier gibt’s die aktuellen Projektnews und Diskussionen rund um das trnd-Projekt: »DAS KRANZBACH«.

Der Badebereich im KRANZBACH.

von: berlinda - 15.05.10 - 17:49 Uhr - Badehaus/Spa, Entspannung / Wellness, Mittagsbuffet

[...] nachdem wir die Flasche Sekt, die bereits gekühlt auf dem Zimmer stand – getrunken hatten, ging es gleich in den Bademantel rein und ab in den Badebereich. Der Badebereich war sehr gepflegt und gut ausgestattet. Es gibt viele Saunahandtücher, Entspannungsliegen, mehrere Kamine, viele Pools, darunter ein Sole-Becken (Salzwasser) und ein Whirlpool, frisches Quellwasser mit unterschiedlichen Sirups zur Geschmacksabwechslung, eine Bio-Sauna, eine finnische Sauna, 2 Dampfbäder, eine Frauensauna, ein Frauendampfbad, Zeitschriften und vor allem eins: Ruhe und Entspannung. Wir haben das alles sehr genossen, waren mal im Sport-Pool ein paar Runden drehen, haben unsere Haut im Sole-Becken verwöhnt, in der Sauna geschwitzt, geduscht, geduscht, geduscht, die Füße am Kamin aufgewärmt, gelesen, geschlummert und tief ein- und ausgeatmet. Mein Freund sagte zu mir: „Ich habe mir schon gedacht, dass es schön wird. Aber das es SO schön wird, das hätte ich nicht gedacht!“ und lächelte zufrieden. Das Kuchenbuffet lockte uns gegen 16h ins Poolbistro, die Auswahl war zwar nicht riesig überwältigend, aber das war auch meine Rettung: ansonsten hätte ich ja mehr essen müssen, denn bei Kuchen, da muss ich dann alles probieren ;) Wir haben uns einen Kaffee dazu bestellt und saßen hinter der Glaswand und haben den Blick ins Grüne aufgesaugt. Im Badebereich ist absolute Bademantelpflicht. Außer dem Bademeister und der Bedienung im Poolbistro trifft man also niemanden ohne Bademantel an. Im Saunabereich natürlich ohne Bikini bzw. Badehose, außerhalb des Saunabereichs mit Badekleidung. Das ist angenehm, denn so ist irgendwie jeder gleich und kümmert sich nur um seine Entspannung.

Die Atmosphäre und der Service beim Abendessen im KRANZBACH.

von: berlinda - 15.05.10 - 10:39 Uhr - Abendessen, Kulinarik / Romantik

Beim Abendessen werden dann die Unterschiede der Hotelgäste doch etwas ersichtlicher. Hier werden gerne Goldschmuck und teure Hemden getragen, der etwas musternde Blick auf Personen, die etwa mit Kapuzenpulli und Jeans ins Restaurant kommen, ist nicht zu leugnen. Der Großteil der Kranzbachbesucher ist sicherlich auch etwas besser betucht als der Otto-Normalverbraucher. Dennoch muss ich sagen, dass wir (und wir sind „nur“ Otto-Normalverbraucher) gesagt haben, dass sich die ca. 300 Euro für ein Doppelzimmer pro Nacht ab und zu doch echt rentieren. Wir könnten uns vorstellen, wieder ins Kranzbach zu kommen. Nun, jetzt aber wieder zurück zum Abendessen: der Tisch wurde vom Hotel bereits für uns vorreserviert. Jeder hat seinen eigenen Tisch beim Abendessen. Zwischen 18:30 und 20:30 Uhr kommt man an den Empfang am Restaurant und wird an seinen Tisch geführt. Wir hatten einen Tisch im Innenbereich, gleich hinter uns die Salat-Theke. An der Salat-Theke konnte man sich selbst bedienen, auch eine Käse-Theke zur Selbstbedienung stand bereit. Für das 4-Gänge-Menü (Vorspeise, Suppe, Hauptgang, Dessert) konnte aus verschiedenen Optionen ausgewählt werden. Ich hatte gebratene Sepia mit eigenem Risotto als Vorspeise, verzichtete auf die Suppe, Perlhuhnbrust im Parma­schinken­mantel auf süß-saurem Tomatenrelish und Basilikumgnocchi zum Hauptgang und Topfenschaum in der Honighippe mit Beerenragout zum Dessert. Mein Freund hatte ebenfalls Sepia als Vorspeise, Spanferkelschulter mit Weißbiersauce, Bayrischkraut und Brezenknödel zum Hauptgang und Orangenmousse mit süßem Pesto zum Dessert. Dazu einen guten Wein und wir schlemmten genügsam. Unsere Bedienung, Johannes, war sehr freundlich. Es lief auch alles wunderbar – bis zum Dessert. Da räumte ein anderer Kellner unsere Teller vom Hauptgang ab und fragte, ob er für uns schon das Dessert bestellen kann. Das bejahten wir, aber leider vergaß er das wieder und so warteten wir 40 Minuten bis uns klar war, dass da was schief gelaufen ist. Als Johannes uns dann ansprach, ob er für uns schon das Dessert bestellen darf, sagten wir ihm, dass wir das eigentlich schon bestellt hatten… Nach 5-10 Minuten kam es dann auch. Es war köstlich. Das Essen insgesamt war wirklich sehr gut, dennoch haben wir keine Geschmacks­feuerwerke und gaumenfreudige Überraschungen erlebt. Es war sehr gut, aber nicht hinreißend toll. Zum Abschluss gab es dann noch Käse und Trauben von der Selbstbedienungstheke [...]

Besonderheit beim Frühstück: Eier werden live zubereitet!

von: berlinda - 15.05.10 - 10:39 Uhr - Frühstück, Kulinarik / Romantik

[...]Am nächsten Tag frühstückten wir im Restaurant, an dem es zuvor auch das Abendessen gab. Zum Frühstück besteht freie Platzwahl und so suchten wir uns einen Tisch direkt an der Glasscheibe mit dem Blick nach draußen aus. Das Buffet ist reichhaltig: alle erdenklichen Müsli-/Cornflakes-, Käse-, Wurst-, Marmeladen-, Tee-, Brötchen- und Obstsorten. Dazu warme Würstchen, Joghurt, Milch, Kakao, Gebäckstückchen und und und. Die Eier bekommt man auf Bestellung von einem Koch live vor den Augen zubereitet und im Saftraum, der wohl wegen der Lautstärke der Pressmaschinen hinter einer Türe bei der Käsetheke zu finden ist, lässt keine gesunden Trinkwünsche offen. Gemüsesorten und natürlich der obligatorische frisch-gepresste Orangensaft zum Frühstück kann hier selbst zubereitet werden. Das fanden wir grandios. Die Bedienung brachte uns auf Wunsch einen Latte Macchiato und wir genossen unser Frühstück sehr. Dann wurde es zeitlich etwas eng, da wir schon um 10:05 Uhr einen Termin für die einstündige Ganzkörpermassage hatten, aber um 11:00 Uhr auschecken mussten.[...]

Die Abendgestaltung im KRANZBACH: der Games Room.

von: berlinda - 15.05.10 - 10:39 Uhr - Architektur und Ausstattung, Games Room

Der Gamesroom ist wahnsinnig schön. Die großen Stehlampen, die unterschiedlichen, stilvollen Sessel und vor allem: die lustigen Spielfiguren machen einen gemütlichen Spieleabend zum Garant. Cocktails gibt es von der Bar nebenan, das Licht ist nicht zu hell und Auswahl der Spiele ist riesig. Wir spielten uns durch die Spiele, die wir kannten, aber für die, die wir nicht kannten, fanden wir auch keine Spielanleitung, weswegen wir nicht an jedem Tisch Platz nahmen. Die Gesellschaft in dem Raum war angenehm, jeder hatte Spaß bei seinem Spiel und ließ die kalte, nasse Nacht da draußen, kalte, nasse Nacht sein. Wir hatten es warm, gemütlich und lustig in den Gemäuern des alten Schlosses.

Unsere Anreise und die Zimmer.

von: berlinda - 15.05.10 - 10:39 Uhr - Anreise, Architektur und Ausstattung, Zimmer

Am Anreisetag regnete es in Strömen. Dank eines Berichts einer anderen trnd-Reisereporterin, wussten wir von der Garage hinter dem Kranzbach und parkten nicht auf dem Open-Air-Parkplatz. So kamen wir trocken an und wurden herzlich an der Rezeption begrüßt. Bei einem Glas Sekt wurde uns der Ablauf von Frühstück, Mittagsbuffet und Abendessen sowie der Aufbau des Hotels näher gebracht. Was besonders schön ist am Kranzbach: selbst am Abreisetag, an dem bis um 11 Uhr die Zimmer geräumt sein müssen, kann man die Wellness-Anlage mit dem Sauna- und Poolbereich bis um 18 Uhr nutzen. Außerdem ist das Suppe- und Salatbuffet zwischen 12 und 14 Uhr, sowie das Kuchenbuffet von 15 bis 17 Uhr für jeden zur freien Versorgung. Der Abreisetag war für uns als zeitlich gesehen sehr viel gehaltvoller als der Anreisetag, bei dem man ab 12 Uhr einchecken kann. Aber erst mal zurück zum Anreisetag: wir waren fasziniert von der Einrichtung, die in Echt noch schöner als auf den Bildern im Internet rüberkam. Unser Zimmer (Nr. 82) im Mary-Portman-House war im obersten Stockwerk und wäre nicht alles voller Wolken gewesen, hätte man laut unserer Rezeptionistin direkte Sicht auf die Zugspitze gehabt. Das Zimmer war ziemlich in weiß gehalten. Außer dem grünen Teppichboden, dem schwarzen Fernseher und den grünen Sesseln, war eigentlich alles weiß. Mir gefällt mehr Farbe zum Wohlfühlen, aber mein Freund fand es klasse, er steht sehr auf Weiß. Das Bett war groß und die Matratzen schön hoch und etwas härter, so liebe ich das. Die Wände waren mit weißem Holz vertäfelt, die weißen Schränke waren sehr geräumig und das Zimmer war auch sonst sehr „luftig“. Besonders gut gefallen hat mir das Badezimmer. Der Boden war mit terrakottafarbenden Fließen ausgelegt und es stand eine schöne alte Badewanne vor dem Fenster, auf ihren Füßen machte sie eine sehr gute Form ;) Eine Dusche stand in der hinteren Ecke. Ein bisschen schade fand ich, dass es nur ein kleineres Waschbecken gab, da ich auch Berichte gelesen hatte, bei denen von 2 Waschbädern die Rede war und ich mich genau darauf gefreut hatte – aber da hatten wir wohl einfach ein anderes, vielleicht kleineres Zimmer. Trotzdem – wir waren sehr glücklich, fühlten uns einfach wohl und aßen mit Hochgenuss die Minzschokolade, die auf dem Obstteller lag. Wir mussten zwar auf die Aussicht auf die Berge verzichten, ansonsten störte uns das Wetter gar nicht, da wir unseren Wellness-Aufenthalt voll auskosten wollten und dafür das Hotel gar nicht verlassen wollten. Im Badezimmer stand ein Korb mit Badelatschen und Handtüchern, die Bademäntel lagen auf dem Bett – [...]

Unser Highlight: Die Wellness-Behandlungen.

von: berlinda - 15.05.10 - 10:39 Uhr - Entspannung / Wellness, Kosmetikbehandlung, Massage

Wir hatten mittlerweile 9:35 Uhr und so war die Zeit bis zu unserer Vital­behandlung doch recht stressig. Wir empfehlen jedem, der am Ab­reisetag eine Behandlung machen möchte (das Angebot ist vielfältig und toll, von Gesichtsbehandlungen über Massagen zu Pediküren), den Termin nicht kurz nach dem Frühstück zu legen. Da es ja sowieso möglich ist, bis um 18 Uhr das Badehaus und den Vitalbereich zu nutzen, sollte der Termin frühestens 2 Stunden nach dem Frühstück gelegt werden und eine Stunde nach dem Check-Out (11 Uhr), damit man während des Wellness-Urlaubes nicht unter Zeitdruck gerät und mit vollem Magen massiert wird… Nun denn, jetzt aber zu den Behandlungen: ich habe eine Gesichtsbehandlung „Harmonie“ erhalten und mein Freund die Ganzkörpermassage mit Fuß­massage. Nachdem ich mich an der Vitalrezeption gemeldet hatte, konnte ich im Wartebereich Platz nehmen. Schon hier ist alles sehr hell, plätscherndes Wasser, Alphawellenmusik, beruhigend und entspannend. Dann wurde ich abgeholt und in das Behandlungszimmer geführt. Nachdem Tasche und Bademantel abgelegt wurden, durfte ich mich auf die Liege legen und wurde mit 2 Handtüchern zugedeckt. Der Ausblick, den ich noch kurz hatte, weil ich sie während der Behandlung geschlossen hatte, war wieder sehr idyllisch: Tannen, Tannen und nochmals Tannen. Ein bisschen fühlt man sich hier wie in Kanada, dachte ich und schloss meine Augen. Meine Kosmetikerin erzählte mir genaustens, was sie mit meiner Haut anstellt und welche Produkte sie benutzt. Auf der einen Seite fand ich es sehr informativ, auf der anderen Seite dachte ich, dass es irgendwie entspannender wäre, wenn ich etwas mehr Ruhe hätte. Ich erfuhr alles über Aloe Vera und die Produktlinie Pharmos, wie die Idee entstand die Produkte herzustellen, wo es angebaut wird, welche Produkte es gibt, wo ich sie kaufen kann usw. usw. Es ist dazu zu sagen, dass die Kosmetikerin sehr freundlich und nett war und ich wahrscheinlich nach dem Zeitdruck vor der Behandlung einfach etwas mehr Ruhe gebraucht hätte. Jedem anderen gefällt es vielleicht auch, über alle Details aufgeklärt zu werden, das ist sicherlich unterschiedlich. Nach Reinigung, Peeling, Ausreinigen, Brauenkorrektur und der Massage mit Bio Aloe Vera Frischpflanzengel wurde mir eine Maske aufgelegt. Während die Maske einwirkte, ging meine Kosmetikerin aus dem Zimmer um das Kräuter­kissen aufzuwärmen. Als sie nach einer Weile wiederkam, legte sie mir das Kräuterkissen für 2 Minuten unter und entfernte mir die Maske. Die 60 Minuten waren schon vorbei und sie sagte, ich könne mit dem Kräuterkissen noch im Ruhebereich entspannen und einen Tee trinken. Das habe ich dann auch gemacht, da mir die 2 Minuten kurz vor Ende der Maske nicht genug waren. Im Ruhebereich war ich ganz für mich alleine: hier waren vielleicht 10 Liegen, wieder mit dem gigantischen Blick auf die Wälder (die Berge waren von Wolken behangen), der so sehr entspannend ist, eine Tee-Bar zur Selbstbedienung und viel Ruhe. Die Qual der Wahl der vielen Teesorten dauerte ein wenig an bis ich mich für einen weißen Tee entschied. Frisch gereinigt fühlt sich die Haut doch sehr viel besser an. Als ich meinen Tee ausgetrunken hatte, ging ich in den Badebereich, um meinen Freund ausfindig zu machen, dessen Massage 15 Minuten eher geendet hatte. Ich fand ihn auf einer Liege am Kamin mit Blick auf die große Wiese und den dahinterliegenden Wäldern mit halb-geschlossenen Augen. Die Entspannung war ihm ins Gesicht geschrieben. Er erzählte von seiner Massage, die er sehr gut fand und von der asiatisch-klingenden Musik in seinem Raum, alles sehr esoterisch angehaucht. Was ich besonders hervorheben möchte ist, dass mein Freund sich immer geweigert hatte, von fremden Menschen massiert zu werden. Auch im Urlaub lehnte er eine Massage stets strikt ab. Da sie ihm aber nun von trnd „zugewiesen“ wurde, ließ er sich das erste Mal in seinem Leben von den Händen eines Fremden massieren – und wurde überzeugt. Am besten und wirkungsvollsten empfand er die Massage der Rückenpartie und würde beim nächsten Mal auch wohl nur den Rücken massieren lassen. „Das ist einem direkt ins Gehirn geschossen“ sagte er und ich freute mich, dass er nun Massagen gegenüber positiv eingestellt ist. :) Den restlichen Tag verbrachten wir wieder mit saunieren, schwimmen, baden, lesen, entspannen und essen. Zwischen 12 und 14 Uhr gibt es die Salatbar, in der stilvollen Kitchen oben auf der Etage der Rezeption (keine Bademantelzone) und unten an der Pool-Bar. Wir behielten unsere Bademäntel an und machten unseren Salat also unten im Badebereich. Leckere rote Beete und geschnittener Kohlrabi, Erbsen, Reissalat, grüne Blattspinate, Sonnenblumenkerne – daraus zauberten wir uns ein gesundes Mittagessen und tranken Quellwasser dazu. Wir lieben Salat, weswegen wir von der Idee mit dem täglich wechselnden Angebot an Salatsorten und dem All-you-can-eat-Buffet begeistert waren. Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei und bald war es 18 Uhr und wir mussten unseren Badekorb mit den Bademänteln und Handtüchern am Empfang abgeben. Rückblickend ist zu sagen, dass die Bediensteten äußerst freundlich und zuvorkommend waren und uns das Gefühl gegeben wurde, willkommen und geschätzt zu sein (was ja leider in der Servicewüste Deutschland immer mehr nachlässt). Wir hatten einen wundervoll entspannten Aufenthalt und hatten große Freude an der geschmackvollen, sehr besonderen Einrichtung des Hauses und genossen die Atmosphäre in der SPA-Landschaft. Wir würden sehr gerne wieder herkommen und empfehlen dieses Hotel allen Menschen, die Ruhe und Entspannung suchen.