von: sylviaknoedler - 08.06.10 - 11:45 Uhr - Entspannung / Wellness, Massage
Nach unserem Rundgang gingen wir wieder auf unser Zimmer und zogen uns für unseren Badehausbesuch um. Die Bademäntel und -schuhe und auch die Badtasche lagen schon bereit, denn all das bekommt man während dem Aufenthalt gestellt. Wir fuhren mit dem Fahrstuhl zum Badehaus. Im Eingangsbereich stehen überall diese gigantischen bequemen Strandkorbliegen, weiter vielen uns die Kaminöfen auf, die überall stehen und dadurch eine wohlige Wärme ausstrahlen. Da es bei uns nieselte, konnten wir leider nicht die große Liegewiese und diese bequem aussehenden Hängestühle ausprobieren. Überall liegen Wolldecken und weitere Handtücher für den Saunabereich bereit. Es ist hier für jeden Geschmack etwas zu finden und was für die Entspannung das Wichtigste ist. Es ist ruhig. Für die Frau gibt es einen extra „Lady-Spa“ mit Infrarotsaune und Dampfbad, zwei abschließbaren Duschen, einen Relaxbereich und einen Frisiertisch mit Fön und Kosmetikartikeln. Von dort kann man auch direkt in den offenen Saunabereich für Mann und Frau. Auch hier sind Sauna und verschiedene Bäder zu finden. Am Mittag wird im Spabereich ebenfalls ein Buffet mit Salat, Suppe und Brot serviert. Den Durst kann man den ganzen Tag mit Wasser aus der hauseigenen Quelle stillen, entweder pur oder mit Sirup versetzt. Holundersirup toll!!!! Wer vorhat das Hotel zum ersten Mal zu besuchen, der sollte sich vom Hotel den Wellnesskatalog zuschicken lassen, da es so viele Anwendungen gibt, dass man sich da Zuhause in Ruhe einlesen sollte, damit man für die gewünschte Anwendung auch noch einen Termin bekommt. Ich selber hatte eine Ayurveda-Massage. Gigantisch!!! Danach wird man in den Ruheraum geführt, dort kann man in Ruhe einen Tee trinken und sich in Ruhe in eine warme Wolldecke kuscheln. Es gibt nicht nur Einzelanwendungen, man kann auch Partneranwendungen buchen.
von: tigger007 - 08.06.10 - 11:00 Uhr - Ausflüge, Frühstück, Kulinarik / Romantik, Nordic Walking, Outdoor / Nature
Am nächsten Morgen schien die Sonne uns direkt auf das Kopfkissen und wir konnten das atemberaubende Bergpanorama aus dem Bett betrachten. Wir waren sogar vor dem Wecker wach. Um 8:00 Uhr hatten wir einen Termin für eine Nordic-Walking Stunde zur Elmauer Alm. Nach unserem Sportprogramm freuten wir uns auf das Frühstücksbuffet.Die Auswahl war sehr reichhaltig.Fantastisches Müsli mit einer großen Auswahl an Obst und Trockenfrüchten. Das Birchermüsli ist besonders zu empfehlen. Direkt am Buffet werden Eierspeisen nach Wunsch zubereitet. In einem Nebenraum hinter Glas stehen Saftmaschinen zur Herstellung frischer Gemüse und Obstsäfte zur Verfügung. Eine gute Auswahl verschiedener Tee- und Kaffeesorten stehen bereit, ebenso darf auch das Gläschen Kranzbach-Sekt zum Frühstück nicht fehlen. Es gab sehr gute frische Semmeln und auch ein Weißwursthunger kann am Buffet gestillt werden. Nach dem ausgiebigen Frühstück unternahmen wir eine Wanderung auf den Kranzberg, um die Umgebung noch weiter zu Erkunden. Pünktlich zum Kaffee und Kuchen waren wir wieder im Hotel zurück und genossen den Nachmittag noch im Badehaus bevor wir leider wieder die Heimreise antreten mussten. Gern wären wir noch eine Nacht geblieben. Als Fazit kann man nur Eines erwähnen: „Wir kommen wieder“. Es war ein wirklich rundum gelungener Aufenthalt. Es gibt nur ein paar kleine Punkte die wir am Ende anmerken möchten. Im ganzen Hausen wären hier und dort bei genauer Betrachtung ein paar kleine Schönheitsreparaturen notwendig. Besonders das Holz im Außenbereich wirkte nach dem strengen Winter etwas pflegebedürftig. Rein bautechnisch ist es leider schlecht gelöst, dass die Toiletten vom Restaurant sehr weit entfernt sind. Leider empfanden wir es beim Frühstück etwas störend, dass das Servicepersonal schon damit beschäftigt war ganz emsig Servietten zu falten und das Restaurant für das Abendessen neu einzudecken. Hier sollte man vielleicht den Ablauf etwas umorganisieren und dieses außerhalb der Restaurantöffnungszeiten erledigen. Vielen Dank für den schönen Aufenthalt sagen Franziska und Sebastian
von: tigger007 - 08.06.10 - 10:56 Uhr - Architektur und Ausstattung, Badehaus/Spa, Entspannung / Wellness, Zimmer
Nach unserem Radausflug genossen wir im Hotel das Kaffee- und Kuchenangebot und erkundeten anschließend das sehr großzügige und weitläufige Badehaus. Das Sportschwimmbecken ist angenehm temperiert und wenig gechlort. Besonders zu empfehlen ist das warme Solebecken rechts neben dem Sportschwimmbecken. Das genialste nach dem Baden ist aber der Barfußgang über die grüne Bergweise vom Hotel. Weit und breit kein anderes Hotel, man denkt man ist allein im weißen Bademantel auf der Wiese unterwegs. Himmlische Ruhe. Ein besonderes Erlebnis sind die Duschen im Badehaus, hier könnte man stundenlang das Quellwasser auf sich herab prasseln lassen. Herrlich. Erwähnenswert sind auf jeden Fall die vielen kleinen Details, wie die kleine Wäscheschleuder für die zur Verfügung stehende Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Auch der Bademeister aus dem Vogtland ist ein sehr netter Angestellter. Er kümmert sich zudem auch um die sehr guten Saunaaufgüsse. Nach dem Baden haben wir sogleich einen Aufguss bei ihm genießen können. Der Blick aus den Saunen direkt auf die Berge ist richtig beruhigend und entspannend. Beim Ausruhen im Ruheraum genießt man den gleichen Blick und muss aufpassen das Abendessen nicht zu verschlafen. Als spezielles Extra konnten wir das Küchentisch-Dinner am Abend genießen. Am Eingang zum Restaurant wurden wir begrüßt und direkt in die Küche begleitet. Dort war ein extra Tisch für uns mit stilvollem Villeroy & Boch Porzellan liebevoll gedeckt. Der SousChef begrüßte uns und erklärte uns die verschiedenen zur Auswahl stehenden Gerichte an diesem Abend. Der Sommelier empfahl uns die Weinfolge für das Menü, eine sehr gute Wahl. Nach einem leckeren Salat und der Suppe erkundeten wir die Küche und haben den Köchen über die Schulter geschaut. Geduldig beantworteten sie jede Frage. Die Küche ist eingeteilt in einen Vorspeisenbereich und einen Bereich für die Hauptspeise und die Nachspeise. Es gibt sogar einen speziellen Räucherofen und direkten Zugang zum Kräutergarten. Wir konnten uns viele kleine Tipps abschauen und haben derweil zu Hause sogar schon ein Gericht selber nachgekocht. Besonders fasziniert haben uns die selbstgemachten getrockneten Verzierungen (rote Beete, Apfelscheiben, Karotten, Süßkartoffelscheiben)auf den Gerichten. Sogar die Nudeln zum Hauptgericht sind selbstgemacht. Nach dem reichlichen Nachspeisenbuffet gab es dann von der Pâtissière noch eine kleine Pralinenkunde mit anschließender Verkostung. Den ganzen Abend haben wir uns sehr gut und höflich betreut gefühlt. Das Team in der Küche und auch im Service machten einen hervorragend auf einander eingespielten Eindruck. Gut gesättigt und von der Weinfolge beflügelt unternahmen wir noch einen kleinen Verdauungsspaziergang, entspannten noch gemütlich vor einem Kamin im Haupthaus und zogen uns dann in unser gemütliches Zimmer zurück.
von: tigger007 - 08.06.10 - 10:51 Uhr - Architektur und Ausstattung, Ausflüge, Outdoor / Nature, Zimmer
Nachdem wir unser Zimmer ausführlich inspiziert hatten, erkundeten wir das Hotel bis in den letzen Winkel. Das Mary Portman Haus ist im Erdgeschoss rund um die Bar mit liebevoll dekorierten Zimmern ausgestattet. Sie dienen am Abend als gemütliche Rückzugsgebiete, um bei einem Glas Wein den Tag Revue passieren zu lassen. Besonders niedlich ist das Spielzimmer. Hier gibt es alle erdenklichen Arten von Brettspielen mit witzigen überdimensionierten Holzfiguren. Lust auf eine Runde „Mensch Ärger dich nicht?“. Im Übergang vom Schloss in den Neubau steht eine Computerecke für diejenigen, die gar nicht vom Alltag Abschalten können, zur Verfügung. Direkt über der Tiefgarage befinden sich der Hoteleigene Kräutergarten und auch die Hotelküche. Aber dazu später mehr. Am Nachmittag haben wir die kostenfrei zur Verfügung gestellten Mountainbikes für einen Ausflug zum Ferchensee genutzt. Am Empfang bekamen wir eine Landkarte und eine gute Beschreibung. Unser Weg führte uns dann vorbei am Schloss Elmau über eine Forststraße zum See. Dort angekommen, haben wir die Ruhe genossen und so einiges entdecken können. Die Natur war gerade am Erwachen. Die ersten Bergprimeln zeigten ihre Blüten, die Enten schwammen auf dem See und im Wasser tummelten sich einige Frösche. Die Rückfahrt führte uns über die Elmauer Alm zum Kranzbach zurück.
von: tigger007 - 08.06.10 - 10:42 Uhr - Abendessen, Kulinarik / Romantik, Special Küchentisch
Wir waren als TRND-Tester dort und haben die Gastfreundschaft des Hauses genossen. Es war wundervoll. Unser “Spezial-Küchentisch-Dinner” war sehr spannend und sehr informativ. Ein großer Bericht und viele tolle Fotos folgen in den nächsten Tagen. Die tollen Eindrücke müssen erst einmal verarbeitet werden. Ein Fazit können wir aber schon treffen: “Wir werden dort wieder hinfahren!”

von: tigger007 - 07.06.10 - 17:59 Uhr - Anreise, Architektur und Ausstattung, Zimmer
Unsere Anreise aus München verlief problemlos. Das Navigationsgerät führte uns über die A95 durch Garmisch-Partenkirchen in Richtung Mittenwald. In Klais mussten wir kurz an der Bahnschranke warten, ein InterRegio nach Innsbruck versperrte uns die Zufahrt. Die Mautstraße ist im Frühling noch kostenfrei und die Auffahrt zum Kranzbach war schnell erreicht. Das Team um Petra Maier hieß uns im Namen der Hotelleitung herzlich Willkommen. Zur Begrüßung gab es einen Sekt am Empfang. Mit ihrer netten, etwas frechen, aber nicht aufdringlichen Art geleitete uns Petra direkt an das Mittagsbuffet. Vermutlich sahen wir von der beschwerlichen Reise sehr geschwächt aus. Bei Sonnenschein saßen wir in einer windgeschützten Ecke auf der Terrasse und genossen den Ausblick in die Berge und natürlich auch die schmackhafte Suppe und den Salat. Nachdem wir uns gestärkt hatten, durften wir mit unserem Auto in die Tiefgarage vom Hotel fahren. Man hätte unser Auto auch für uns geparkt, aber das hielten wir nicht für nötig. In der Tiefgarage wurden wir dann schon mit einem Kofferwagen erwartet. Unser Auto wurde für uns entladen und das Gepäck zu unserem Zimmer gebracht. Wir bekamen eines der besten Zimmer im Kranzbach, am Ende des Gartenflügels mit zusätzlichem Panoramafenster. Auf dem Zimmer erwartete uns ein Obstkorb, eine eisgekühlte Flasche Sekt und hausgemachte Pfefferminzschokolade. Schon wieder Alkohol, Prost, das wird eine lustige Zeit. Die Zimmer sind geräumig und sehr hell und freundlich eingerichtet. Holz spielt eine große Rolle im Kranzbach. Es wird im Hotel wirklich auf jedes Detail geachtet, sogar eine kleine Packung Taschentücher liegt auf dem Kopfkissen. Das Badezimmer ist mit einer großen, ebenerdigen Dusche mit Regenschauer, einer tollen Badewanne und was die Frauen immer toll finden, einem Doppelwaschbecken mit einem riesigen Spiegel ausgestattet. Sowohl im Bad als auch im Zimmer ist alles vorhanden, was der verwöhnte Hotelgast erwartet: Flachbildfernseher, Minibar, Föhn, Bademäntel, Kosmetikartikel, …! Eine Glaskaraffe mit Gläsern für das Hoteleigene Quellwasser steht ebenso bereit. Ein toller Balkon mit bequemen Stühlen und mit Blick auf die Berge rundet das Zimmer ab. Das einzig gewöhnungsbedürftige ist vielleicht der karierte Teppich, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.
von: Sailmaster - 07.06.10 - 09:37 Uhr - Badehaus/Spa, Entspannung / Wellness
100% Relaxgarantie! Ich kann mich meinen Vor-Berichte-Schreibern nur anschließen: Der Wellness-Bereich im KRANZBACH ist TOP! Die Raumaufteilung ist dem Architekten unheimlich gut gelungen. Somit findet jeder seinen Platz, an dem er sich wohlfühlt. Die Idee mit den offenen Kaminen ist klasse – und bei dem Schmuddelwetter, das wir hatten wurde es am knisternden Feuer noch kuscheliger! Die Saunen mit den großen Panoramafenstern sind gigantisch. Man schwitzt quasi in freier, unberührter Bergnatur. Und die hauseigene Quelle sorgt unerschöpflich dafür, den Flüssigkeitsverlust wieder wett zu machen. Im Kranzbach wird der Begriff „Wellness“ definiert. Durch besuche in anderen Wellness-Hotels kann ich nur sagen: „KRANZBACH ist Wellness mit 100% Relaxgarantie!“

von: Sailmaster - 04.06.10 - 09:50 Uhr - Architektur und Ausstattung, Zimmer
Nach der freundlichen Begrüßung wurden wir zu unserem Zimmer im Gartenflügel begleitet. Der erste Eindruck war: „WOW“ Gemütlich, modern eingerichtet, edel und natürlich gestaltet. Wir fühlten uns sofort unheimlich wohl. Das blitzsaubere Badezimmer ist nur mit einer großen Glaswand vom Schlafbereich abgetrennt – sieht toll aus. Zur technischen Ausstattung gehört ein Flat-Screen-Fernseher, kostenloser Internetzugang und Telefon. Das Bett ist sehr bequem und bei der Kopfkissenauswahl kommt jeder auf seine Kosten. Das Beste aber ist die leckere Minzschokolade (die in der Patisserie selbst hergestellt wird), die zur Begrüßung mit frischem Obst und eisgekühltem Cuvée-Sekt verführerisch bereit steht. Wir haben festgestellt, dass das „Abschalten vom Alltag“ im KRANZBACH ein klein wenig schneller geht als in anderen Hotels.
von: sylviaknoedler - 04.06.10 - 09:39 Uhr - Abendessen, Frühstück, Kulinarik / Romantik, Mittagsbuffet
Die Öffnungszeiten der verschiedenen Lokalitäten: Restaurant: 07:00 Uhr bis 11:00 Uhr und 18:30 Uhr bis 22:00 Uh Pool Bistro: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr Mary Portman Bar: 11:00 Uhr bis 00:00 Uhr Essenszeiten: Frühstücksbuffet: 07:00 Uhr bis 10:30 Uhr im Restaurant (freie Platzwahl) Mittagsimbiss: 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr in der „Kitchen“ oder im Poolbistro Nachmittagskuchen: 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr in der „Kitchen“ oder im Poolbistro Abendessen: 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr im Restaurant (zugewiesener Tisch) Erweiterte „Kranzbach“-Superior-Halbpension, so nennt sich die Verpflegung, die einen in diesem Hotel erwartet und sie ist wirklich Superior. Es braucht sich wirklich niemand Sorgen machen, verhungern zu müssen. Eigentlich ist man den ganzen Tag mit Essen und Trinken versorgt. Man braucht dafür kein extra Geld, das kann man lieber für Wellnessanwendungen einplanen. Zu erwähnen sind noch das Frühstück und das Abendessen. Das Frühstück besteht aus einem wahnsinnig vielfältigen Buffet. In einem extra Raum sind zwei Orangensaftpressen und eine Gemüsepresse aufgebaut, die man nach Herzenslust bestücken kann. Es steht einem immer ein Koch zur Verfügung, der einem jeden noch so ausgefallen Wunsch brät. Zum Abendessen gibt es ein 5-Gänge Wahlmenü mit einem Salat- und Käsebuffet. Wer von allem etwas probieren möchte, sollte vielleicht den Nachmittagskuchen ausfallen lassen, weil es sonst etwas eng wird. Unser Fazit für diesen Hotelaufenthalt: Wer dem Himmel ein Stückchen näher rücken möchte, der sollte sich einen Besuch im Kranzbach gönnen.
von: sylviaknoedler - 04.06.10 - 09:25 Uhr - Anreise
Da ich schon vorab die Homepage des Hotels nach Bildern und Eindrücken durchforstet hatte und all meinen Freunden von dem Hotel erzählt hatte, war ich dementsprechend aufgeregt, ob meine Erwartungen erfüllt werden würden. Mein Mann und ich nahmen unser Navigationsgerät mit und programmierten die Daten ein, die ich zuvor auf der Homepage gefunden hatte. Da wir aus der Richtung Stuttgart kommen, führte es uns nicht bis nach München über die Autobahn, sondern quer durchs Land über eine Bundesstraße bis nach Klais. Dort fuhren wir dann auf die private Mautstraße, die meiner Meinung nach einen Urlaub noch etwas romantischer macht. Im Mauthäuschen wurden wir mit einem freundlichen „Grüß Gott“ in einem herrlichen bayerischen Dialekt begrüßt, wir bezahlten die geforderten 3 Euro und bekamen einen grünen Durchfahrtsschein, sowie einen 1 Euro Gutschein für eine Wirtschaft in der Umgebung. Wir machten uns auf einen tollen Anblick gefasst und dennoch verschlug es uns die Sprache. Ich wusste nicht, was ich zuerst fotografieren sollte. Es fing bei dem Eingangstor an, dem Anfahrtsweg vorbei an einem eventuell früheren Haus für Bedienstete, dann der Anblick des Schlosses. Leider hatten wir mit dem Wetter nicht so viel Glück, trotz alle dem war die Kulisse perfekt. Sofort erkennt man die harmonische Verbindung zwischen Altem und Neuem Stil. Das Schloss hat trotz der modernen Erweiterung seinen romantischen Charme nicht verloren. Wir fuhren am Hotel vorbei und bogen nach hinten zu der Tiefgarage ein. Diese Tiefgarage finde ich eine sehr gut durchdachte Idee, denn so ist auch das Auto während dem Aufenthaltes vor Schäden sicher. Wir waren noch nicht ganz aus dem Auto ausgestiegen, da kam uns eine sehr nette junge Frau entgegen, die sich uns vorstellte als Petra Maier, sie brachte einen Kofferwagen mit und erzählte uns, was sie mit uns vorhatte. Zuerst zeigte sie uns unser Zimmer im Gartenflügelbereich, dann ließ sie uns alleine und bat uns, nachdem wir uns eingerichtet hätten zu ihr an die Rezeption zu kommen um unser Glas Sekt in Empfang nehmen zu können und die Formalitäten zu klären. Das Zimmer war sehr geräumig, hatte eine fantastische Aussicht, die leider durch Nebel getrübt wurde, jedoch versicherte uns Petra, dass man normalerweise die Zugspitze sehen könnte. Nachdem wir uns das Zimmer angeschaut hatten und am liebsten auf dem Bett liegen geblieben wären, gingen wir zur Rezeption. Das ganze Hotel ist mit einem Fahrstuhl ausgerüstet, sodass auch Menschen, die beim Laufen eingeschränkt sind die Vorzüge dieses Hotels genießen können. An der Rezeption angekommen, schenkte uns Petra ein Glas Sekt ein und setzte sich mit uns in den wunderschönen Vorraum der Rezeption, von dem man direkt auf den Hoteleigenen Kräutergarten blicken kann. Wir klärten die Formalitäten, sie erklärte uns die Hotelaufteilung, die Essenszeiten und entließ uns mit einem Aktivitätsplan für die Woche.

